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(ots) /- Sie setzen ihre Opfer immer wieder mit ihrer leidlich bekannten Masche unter Druck und bringen vor allem ältere Bürgerinnen und Bürger um ihre Ersparnisse. Angebliche Polizisten brachten gestern in Düsseldorf Wittlaer einen 90-jährigen Senior um seine Rücklagen. Der Rentner erhielt gestern Vormittag (18. Juli 2019) den Anruf eines angeblichen Ermittlers. Der beziehungsweise die Anrufer erzählten dem Senior in mehreren Anrufen das Kriminelle einen Diebstahl in seiner Wohnung planen würde. Beamte hätten sein Haus unter Beobachtung. Der Düsseldorfer solle alle seine Wertgegenstände in eine Tüte packen und unter einen Baum in seinem Vorgarten legen. Obwohl ihm die Anrufe seltsam vorkamen, tat er wie ihm geheißen. Er deponierte die Einkaufstasche mit Bargeld und wertvollen Münzen unter einem Baum seines Vorgartens. Nach einem weiteren Anruf der Täter war die Tasche verschwunden. Ein Freund des Geschädigten riet diesem daraufhin dringend die echte Polizei zu verständigen. Der Schaden dürfte sich auf eine deutlich fünfstellige Summe belaufen. In diesem Zusammenhang gibt ihre Polizei Düsseldorf noch einmal folgende Hinweise: - Bei einem Anruf des Originals erscheint niemals die Rufnummer 110 im Telefondisplay. Legen Sie in diesem Fall sofort auf. - Erteilen Sie unbekannten Personen oder Anrufern keine Auskünfte über ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten. - Die echte Polizei nimmt niemals Wertgegenstände, Bargeld oder Schmuck in Verwahrung. Sie lässt Wertsachen auch nie an frei zugänglichen Orten deponieren. - Übergeben Sie in keinem Fall Geld oder andere Wertsachen an unbekannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten. - Lassen Sie sich den Namen des vermeintlichen Polizisten geben, legen Sie auf und rufen Sie umgehend ihre Polizei unter dem Notruf 110 an. - Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufs geworden sind, wenden Sie sich umgehend an ihre Polizei und erstatten Sie Anzeige. - Haben sie lebensältere Angehörige, Freunde oder Nachbarn? Sprechen Sie mit Ihnen über die Gefahren von Trickbetrügern wie falschen Polizisten. Bieten Sie den Senioren ihre Hilfe als Ansprechpartner im Falle der Fälle an.
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(ots) /- Glücklicherweise stellt sich in Sprockhövel die Situation nicht so dramatisch dar wie möglicherweise in anderen Feuerwehren. Aber auch in Sprockhövel sucht die Feuerwehr immer Nachwuchs und heißt jeden willkommen, der mitmachen will. Deshalb hat sich die Wehr jetzt überlegt, direkt in die Wohngebiete zu gehen und dort kleinere Übungen durchzuführen oder ihre Ausstattung vorzustellen. So will man mit dem Bürger in Kontakt kommen und mögliche Hemmschwellen abbauen. Den Anfang hat jetzt der Löschzug Haßlinghausen gemacht. Am Donnerstagabend haben die Einsatzkräfte ihr neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) in der Steinklippe vorgestellt. Bereits eine Woche zuvor wurden knapp 300 Einladungen in dem Bereich Steinklippe und den angrenzenden Wohnhäusern verteilt und auf das Kommen der Feuerwehr hingewiesen. "Wir wussten nicht, wie das Interesse der Anwohner an unserem Angebot sein würde und ob überhaupt jemand kommt. Aber als wir in der Steinklippe ankamen, war die Straße schon voll von Interessenten", zeigte sich Löschzugführer Marc Stoltenberg über die Resonanz der Bürger sehr erfreut. Dabei konnten sich die Interessenten nicht nur das neue Fahrzeug ansehen, sondern auch unter fachkundiger Anleitung alle Gerätschaften ausprobieren. Bei Bratwurst und kühlen Getränken wurde nicht nur das neue Fahrzeug vorgestellt. Alle Fragen rund um die Feuerwehr wurden beantwortet. Groß war auch das Interesse an der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Und wer sich einen Dienst in der Feuerwehr nicht oder nicht mehr zutraut, dennoch aber die Feuerwehr unterstützen will, wurde über eine passive Mitgliedschaft informiert. "Aufgrund des Erfolges werden wir jetzt sicherlich auch noch andere Wohngebiete aufsuchen", zog Marc Stoltenberg am Ende des Tages ein positives Resumee. Ob jemand jetzt auch den Weg zur Feuerwehr findet? Das bleibt abzuwarten. Die Feuerwehr würde es freuen. Und für jeden Bürger der Stadt wäre es ein bisschen Mehr an Sicherheit.
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